Spitalschule Leonberg

Die Grundschule im Spitalhof

Unser Besuch bei der Feuerwehr

feuerwehr 4b 06Am 22.10.2013 war die ganze Klasse 4b bei der Freiwilligen Feuerwehr Leonberg. Als erstes sind wir von der Schule aus losgelaufen (Lilly). Als wir ankamen, hat Frau Pawlik unseren Besuch angekündigt. Doch wir mussten noch ein bisschen warten, weil die Feuerwehrmänner noch eine kurze Besprechung hatten (Maya F.).

Im Vorraum standen viele Pokale und es hingen einige Medaillen in Glaskästen. Wir sind zuerst mit unseren Begleitern (Frau Kaiser, Herr Feller, meiner Mama und Frau Pawlik) in den Vesperraum gegangen, indem wir unsere Sachen ablegen konnten. Manche mussten noch auf die Toilette. Im 1. Stock haben wir uns dann alle in einen Stuhlkreis gesetzt (Emma). Hier empfing uns der Feuerwehrmann Herr Tröscher (Lilly).

Als erstes hat er uns die Aufgaben der Feuerwehr in Leonberg erklärt: Bergen – Retten – Schützen – Löschen (Maya R.). Dazu verteilte Herr Tröscher Bilder. Die Kinder, die ein Bild hatten, mussten einmal rum gehen und das Bild zeigen. Dann musste sie beschreiben, was sie sahen und das Bild passend einordnen. Die Kinder saßen in einem Halbkreis und gegenüber war eine Magnettafel, an der wir die Bilder befestigten. Alle Bilder zeigten Einsätze der Leonberger Feuerwehr (Maya F.)

Mit einer ganz normalen Watte und den Funken von Feuersteinen entfachte Herr Tröscher ein kleines Feuer. Das ging sehr schnell (Melisa).

In Gruppen haben wir eine Aufgabe gemacht. Vieles konnten wir uns merken (Elisabeta).

Dann sind wir zu einem Tisch gegangen, auf dem Karten und einige Gegenstände lagen. Wir sollten ordnen, was zusammen einen Brand verursachen kann – zum Beispiel eine Nachttischlampe und ein Teddy (Maya F.). Sehr gefährlich kann auch das Zusammenkommen von Stahlwolle und einer Blockbatterie sein. Das kann auch ein Feuer verursachen (Alina).

Anschließend ging es zu einem Modellhaus. Da war eine Art 'Rauchmaschine' angeschlossen. Wenn man sie angemacht hat, begann es in dem Haus zu rauchen. Danach haben wir noch erfahren, wie man sich richtig verhält, wenn es brennt (Emma).
Danach wusste ich, was man bei Feuer machen muss: 112 am Telefon wählen – aus dem Fenster „Feuer" rufen – Ruhe bewahren – auf die Feuerwehr warten – wenn es nicht möglich ist, das Gebäude zu verlassen, dann Türen schließen (Toni).

Zum Überleben ist es wichtig, dass wir den giftigen Rauch nicht einatmen. In diesem Fall darf man auf keinen Fall den Aufzug benutzen. Lieber die Treppen nehmen (Sharjeel).

Danach zeigte uns der Mann einen Raum, in dem viele Computer standen. Jeder Mitarbeiter hat einen Walki Talki und kann im Notfall erreicht werden (Maya R.). Hier in der Zentrale war eine riesige Karte und Herr Tröscher sprach mit der Feuerwehr-Leitzentrale in Böblingen.

Lustig war es, als Herr Tröscher uns seine Ausrüstung zeigte (Marina). Elisabeta durfte die Feuerwehrkleidung sogar anziehen. Das sah witzig aus (Maya R.). Der Anzug war ihr viel zu groß und hing an ihr herunter (Emma). Zu der Schutzkleidung gehören Sicherheitsstiefel, -hose,
-jacke und –handschuhe, ein Helm mit Visier und Nackenschutz, ein Gürtel mit Beil und eine Atemschutzmaske (Fabian).
Als wir bei den Anzügen fertig waren, erzählte Herr Tröscher von jedem Auto etwas. Dazu hat er auch die großen Klappen von den Fahrzeugen aufgemacht, damit wir sehen konnten, was darin ist (Maya F.). Bei den Autos hat Herr Tröscher dann wirklich viel geredet (Emma).
In einem Notfall dürfen die Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn auch über Rot fahren. Sie müssen so schnell wie möglich bei der Unfallstelle sein. Es gibt den Löschzug, den Kranwagen und Drehleiterfahrzeuge (Fabian).

Dann wurde es spannend. Wir sind alle in den Keller gestiegen. Dort ging es zu einem Turm, an dem alle Schläuche trockneten (Maya R.). Anschießend haben wir uns dann den Schlauchturm angeschaut. Wir durften leider nicht hoch (Pia). Der längste Schlauch ist 35m lang. Die Schläuche wurden auf eine Rolle gewickelt (Emma). Hier in Leonberg werden sie für viele Städte gewaschen. Sie werden auf Dichtheit mit hohem Wasserdruck überprüft (Toni).
An der Werkbank zeigte uns Herr Tröscher, wie Schläuche aufgebaut sind. In einen 30m langen Schlauch passen 80 Liter Wasser (Justin). Das Gummi von einem Feuerwehrschlauch ist viel stabiler als ein Fahrradreifengummi.

Wir alle gingen dann in einen Waschraum. Hier hingen vier verschiedene Anzüge: zwei davon waren richtige Schutzanzüge für Einsätze mit Chemie, zwei andere waren Übungsanzüge, die hingen zum Trocknen auf der Leine (Sharjeel).

Ein Stückchen weiter kamen wir zum Übungs-Labyrinth. Wir durften es ausprobieren. Die Feuerwehrmänner müssen das bei Dunkelheit und mit Rauch machen (Maya R.). Obwohl der Parcours mir sehr viel Spaß gemacht hat, fand ich es eklig, dass am Ende meine Hände so klebrig waren. Aber das war dann egal, denn irgendwann ging es wieder weg (Melisa).

Auf der Feuerwehrwache hat es mir sehr viel Spaß gemacht. Sie war sehr, sehr groß, aber übersichtlich. Der Parcours am Schluss war besonders toll. Aber es hat mich geärgert, dass wir nicht in den Tank durften. Als wir gehen mussten, fand ich es sehr schade, weil es mit viel Spaß gemacht hat (Till).

Zum Schluss fasste Herr Tröscher noch einmal alles zusammen, was wir uns alles angeschaut hatte. Es hat lang gedauert, weil es so viel war (Anna).

Zusammen sind wir in dem Raum unsere Sachen holen gegangen, haben Fragen gestellt, bekamen Antworten und dann sind wir gegangen (Justin).

Draußen haben wir noch ein Klassenfoto gemacht (Melisa).
Dann mussten wir leider schon gehen, weil die Zeit schon vorbei war (Pia).

Hoffentlich wird der nächste Ausflug genauso toll (Maya F.).

Ich hatte heute sehr viel Spaß (Alina).

Das Thema „Feuer" ist toll (Tahir).