Spitalschule Leonberg

Die Grundschule im Spitalhof

Glems-Erkundung mit dem Ökomobil

Die Klasse 3b hat am 11. Juni 2013 einen Ausflug zur Clausenmühle gemacht.
Dazu haben wir uns um 8 Uhr im Klassenzimmer getroffen, dann ging es los. Wir stellten uns paarweise auf. Ich bin mit Pia ganz vorne gelaufen. Unsere Lehrerin lief ganz hinten. Es ging vorbei am Pomeranzengarten, den steilen Berg hinunter. In der Rutesheimer Straße stand auf einem Parkplatz der Familie Bolay schon das Ökomobil (Maya R.).

Das Ökomobil ist ein fahrendes Labor, in dem es verschiedene Sachen zum Erforschen der Umwelt gibt: Lupen, Mikroskope, Kamera und Fernseher. Wir wollten das Wasser der Glems untersuchen und schauen, welche Tiere im Wasser leben. Dafür gingen wir mit Schale und Kescher im Wasser kleine Tiere fischen (Toni).

Jedes Zweierteam musste mindestens fünfzig Tierchen fangen – allerdings KEINE Fische und Frösche, auch Kaulquappen waren Tabu. Wenn man erst einmal eine gute Stelle gefunden hatte, waren die Chancen groß, dass man viele Tiere fängt (Franz).

Zuerst sollten wir dazu das Sieb an die Wasseroberfläche gegen die Strömung halten. Dann sollten wir mit den Schuhen den Boden aufwühlen, damit die Tiere aus ihren Verstecken kommen und in das Sieb schwimmen. Wenn unsere Ausbeute ausreichend war, mussten wir den Fang in die mit Wasser gefüllte Schale klopfen (Selina).

Fast alle hatten Gummistiefel an. Trotzdem waren viele Kinder anschließend nass und wir mussten uns umziehen. Zum Glück hatten viele an ihre Ersatzklamotten gedacht. Zum Untersuchen sind wir dann strümpfig in das Ökomobil gegangen (Pia).

Dort haben wir jeweils immer ein Tier ausgesucht, es in ein kleines Gläschen gelegt, es unter das Mikroskop gestellt und ein paar Minuten lang angeschaut. Dann haben wir in einem Ordner nachgeschaut, wie das Tier heißt. Anschließend haben wir das Tierchen wieder zurückgelegt und das nächste untersucht (Annina).

Wir haben ein lustiges Tier erforscht. Wenn man es ärgerte, dann zuckte es wild. Alina und ich nannten es Hip-Hop-Tänzer, aber eigentlich war es eine Zuckmückenlarve (Anna).

Toll, wie viele verschiedene Tiere in der Glems leben! Jede Zweiergruppe sollte mindestens 50 Tiere fangen und davon 5 benennen. Das kleinste Tier war der Wasserfloh. Es gab aber auch Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlarven, Bachflohkrebse, Wassermilben, Würmchen und Tiere, die sich mit einem Stein oder einem Stock tarnen (Köcherfliegenlarven).
Während unserer gesamten Forscherzeit war auch eine Mitarbeiterin der Leonberger Kreiszeitung da. Vielleicht schreibt sie einen Artikel über das Ökomobil und wir kommen in der Zeitung.
Zu Hause habe ich die nassen Socken ausgezogen und wieder nach Tieren gesucht: Zecken! Doch ich hatte Glück, es hatte sich keine festgebissen (Toni).

Nachdem jedes Kind eine Teilnehmerurkunde erhalten hat, zeigte uns Herr Paech zum Schluss noch einen präparierten Blutegel im Glas. Der war ziemlich groß – doch zur Beruhigung: Blutegel hat Herr Paech in seiner gesamten 10-jährigen Tätigkeit mit dem Ökomobil in unseren Gewässern noch nie gefunden.

Wie fanden es die Kinder?

„Mir hat es sehr gefallen." (A.K.)
„Das war ein schöner Tag." (A.U.)
„Mir hat das Ökomobil sehr gefallen, weil es von außen sehr schön mit bunten Farben verziert ist." (M.J.)
„Dieser Ausflug hat Spaß gemacht." (J.S.)
„Heute waren wir beim Ökomobil. Dort haben wir lauter sehr spannende und sehr tolle Sachen gemacht." (F.P.)
„Ich muss schon zugeben, es war gar nicht so übel." (A.K.)
„Der Ausflug war richtig toll." (M.J.)
„Der Ausflug hat mir insgesamt sehr gut gefallen." (P.K.)
„Und dann haben wir die Tiere bestimmt, wie sie heißen. Das war sehr toll." (M.G.)
„Es war sehr, sehr schön!" (A.H.)